Am 27. April lud das Energieteam, gemeinsam mit dem Bildungsausschuss, zu einem interessanten Infoabend rund um das Thema Energie & Energiegemeinschaften ein, welcher auf reges Interesse gestoßen ist.
Drei kompetente Fachmänner gaben den Anwesenden nützliche und aufschluusreiche Informationen rund ums Thema.
Eingangs erklärte Franzjosef Roner, der Vorsitzende der vor einem Jahr gegründeten Energiegemeinschaft Überetsch-Unterland, die Beweggründe die zur Entstehung der Energiegemeinschaft geführt haben und welche Vorteile der Beitritt zur Energiegemeinschaft mit sich bringt. Sie fördert nicht nur nachhaltigen Umgang mit Energie sondern bietet ihren Mitgliedern auch einen konkreten finanziellen Nutzen. Mitglieder können Privatpersonen, kleine und mittlere Unternehmen, Genossenschaften, lokale Behörden und Gemeinden sein.
Anschließend referierte der Montaner Experte Florian Pichler, tätig in der Abteilung Innovation und Energie im Südtiroler Bauernbund, zum äußerst aktuellen Thema Photovoltaikanlagen. Anhand konkreter Zahlen und Beispiele zeigte er auf, was die Erstellung einer PV-Anlage kostet, bei welchem Stromverbrauch sie sich lohnt, wie die richtige Dimensionierung aussieht und wie man diese bestimmen kann. Auch einen kurzen Einblick in die Welt von Agriphotovoltaik hat Florian Pichler den interessierten Zuhörern gegeben.
Abschließend standen Oscar Dibiasi, Montaner Energieberater, und die zwei Referenten für die zahlreichen Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.
Durch den Abend führte die Referentin für Energie & Umwelt Iris Giacomozzi Wegscheider. Sie brachte insbesondere auch ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass die Gemeinde Montan als erste Gemeinde im Einzugsgebiet der Energiegemeinschaft Überetsch-Unterland den Beschluss für einen Beitritt zu selbiger dem Gemeinderat zur Abstimmung vorlegen wird. Somit geht die Gemeinde nicht nur den eingeschlagenen Weg der Energieeinsparung weiter, sondern leistet auch einen konkreten Beitrag für die Umwelt. Die Gemeindeverwaltung will zudem durch den Beitritt mit positivem Beispiel vorangehen, in der Hoffnung, dass viele Privatpersonen und Unternehmen diesem Beispiel folgen.
Der Bürgermeister Leo Tiefenthaler unterstrich in seinen abschließenden Worten die Wichtigkeit des Anstrebens einer zumindest teilweisen Energieautarkie. Die Erstellung der Photovoltaikanlage auf dem Gemeindegebäude und der Beitritt zur Energiegemeinschaft tragen dazu bei.
Weitere Informationen zur Energiegemeinschaft können unter folgender Website aufgerufen werden: https://www.eegsued.eu